Corona-Hochzeit – Wichtige Tipps für die Hochzeitsplanung

Corona-Hochzeit – Wertvolle Ratschläge für eure Hochzeitsfeier

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Corona-Hochzeit – Photo by Jeannette Kilian Photography

Ich habe wirklich lange damit gehadert, einen Blogeintrag über das Thema Corona-Hochzeit zu schreiben. Das Thema ist sehr emotional. Die Tagesschau berichtet täglich darüber und die Inzidenzzahlen bestimmen unseren Alltag. Wenn es nach mir ginge, könnte Corona ruhig zum Unwort des Jahrhunderts deklariert werden.

Auch das Jahr 2022 wird davon betroffen und geprägt sein. Die letzten 2 Jahre habe ich viele Gespräche mit meinen Brautpaaren führen dürfen. Die meisten davon waren sehr positiv.

Heute möchte ich auch mit euch einige der „Learnings“ der letzten 24 Monate teilen und hoffe, dass ich euch ein wenig dabei behilflich bin, eure Corona-Hochzeit zu planen.

Corona-Hochzeit – Flexibilität ist das Gebot der Stunde

Mein erster Tipp für die Planung eurer Corona-Hochzeit klingt ein wenig nach einem dieser Sprüche, wie man sie in Glückskeksen findet. Was soll ich sagen? Ihr kommt nicht drum herum, eine große Portion Flexibilität mitzubringen. Sie wird euch definitiv die Hochzeitsplanung und auch das Leben leichter machen.

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Photo by Jeannette Kilian Photography

Vor allem die Suche nach einer passenden Location dürfte eine große Herausforderung darstellen. Denn mit der Hochzeitslocation steht und fällt die Hochzeitsplanung. Erst recht, wenn ihr gerade nach einer Hochzeitslocation für 2022 sucht. Dabei handelt es sich nicht um ein unmögliches Unterfangen, das definitiv nicht. Ich möchte euch lediglich eine realistische Einschätzung mit auf den Weg geben.

Plant also bitte Folgendes ein:

  • Eure Traumlocation ist möglicherweise nicht mehr verfügbar – Überlegt euch potentielle Alternativen und schreibt mehrere Locations parallel an
  • Die Samstage von Mai bis Oktober sind extrem beliebt, ABER: Die Woche hat noch 6 andere Tage UND das Jahr noch andere 6 Monate. Eine Hochzeit unter der Woche und/oder in der Nebensaison lohnt sich. Mehr darüber: Hochzeit unter der Woche
  • Lasst den Kopf nicht hängen, es wird alles gut! – Stellt sicherheitshalber dennoch den Riesling kalt! 😉
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Corona-Hochzeit – Photo by Jeannette Kilian Photography

Um euch die Hochzeitsplanung und die Locationsuche ein wenig zu erleichtern, habe ich euch folgende Punkte aufgelistet, auf die ihr unbedingt achten solltet, bevor ihr einen Vertrag unterschreibt:

  • Größe eurer Hochzeitslocation?
  • Exklusivität eurer Location?
  • Möglichkeit einer freien Trauung?
  • Büffet oder Menü?
  • Bindung an Vertragspartner bzw. Dienstleister?
  • Angebot für junge Gäste?
  • Übernachtungsmöglichkeiten?
  • Parkplatzsituation?
  • Zugang zu den Räumlichkeiten?
  • Lautstärkebegrenzungen?
  • Abrechnungsmodell eurer Location?
  • Versteckte Kosten?

Hochzeitsplanerin Andrea Penndorf geht in einem Gastbeitrag auf diese Punkte ausführlicher ein. Den Beitrag findet ihr hier: Locationscouting – Andrea Penndorf

Corona-Hochzeit – Kleiner Exkurs:

Der Begriff „Corona-Hochzeit“ ist übrigens völlig wertfrei und steht lediglich für die besondere Zeit, die sowohl Brautpaare als auch Dienstleister durchmachen. Erschien mir schöner als Covid-Hochzeit oder Pandemie-Hochzeit…und Heiraten in Zeiten der Corona-Pandemie erinnerte mich zu sehr an den Roman von Gabriel García Márquez. 🙂

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Photo by Jeannette Kilian Photography

Um ehrlich zu sein, messe ich einer Corona-Hochzeit doch eine gewisse Bedeutung bei, denn ich empfand jede einzelne Corona-Hochzeit, die ich in den letzten 2 Jahren als Hochzeits-DJ begleiten durfte als inniger, intimer, herzlicher, wertschätzender, dankbarer als die, in der Zeit davor.

Nicht schöner oder besser, weil jede Feier doch sehr individuell und auf ihre eigene Art und Weise großartig ist, dennoch rede ich mir ein, dass durch den „sozialen Entzug“ die Menschen ihre Prioritäten überdacht haben und mittlerweile viel mehr Wert auf Zusammenhalt, Familie und Freunde legen. Mehr Sein und weniger Schein.

Schöner hätte ein Nebeneffekt der Pandemie nicht sein können.

Hochzeits-DJ gesucht? Hochzeits-Fotograf ausgebucht? Wer kennt wen?

Weiter geht es mit der Planung eurer Corona-Hochzeit.

Bei eurer Hochzeitsplanung werdet ihr mit sehr großer Wahrscheinlichkeit mehr als eine Absage von euren favorisierten Dienstleistern bekommen. Hängt unter anderem auch damit zusammen, dass sowohl 2020 als auch 2021 Hochzeiten auf 2022 verschoben wurden. Eins meiner Paare versucht es im Mai 22 schon zum 5. Mal. Daumen drücken!

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Simon (Videograf) & Freddy (DJ) – Photo by Jeannette Kilian Photography

Hinzu kommen noch die zusätzlichen „normalen“ Anfragen für Hochzeiten, Geburtstage, Firmenevents und weitere Events. Heißt, die Dienstleister sind teilweise schon am Limit und überlegen es sich 2x, ob sie einen weiteren Auftrag annehmen oder nicht doch noch ein freies Wochenende für Quality Time mit der Familie und Freunden einplanen.

Solltet ihr eine Absage von einem Dienstleister bekommen, dann rate ich euch Folgendes:

Fragt den- oder diejenigen, ob er/sie euch nicht eine(n) gute(n) Kollegen/-in empfehlen können. Das ist definitiv der beste Weg an einen gescheiten Dienstleister ranzukommen.

Jeder professionelle Hochzeitsdienstleister hat sich über die Jahre ein sehr gutes Netzwerk aufgebaut, auf das er/sie sicher gerne zurückgreit, um euch zu unterstützen. Solche Empfehlungen sind Gold wert. Außerdem, wie heißt es so schön: Fragen kostet nichts. 🙂

Corona-Hochzeit – Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!

Na, wer hat das Zitat erkannt? 😉

Tatsächlich ist es gerade so, dass ich jedem Brautpaar ans Herz lege, sich einen Plan B und Plan C zu überlegen. Denn so ungern ich das auch zugebe, ist bei der aktuellen Lage, bei jeder Corona-Hochzeit ein wenig Risiko dabei. Daran wird sich auch 2022 nichts ändern. 2021 hat aber gezeigt, dass Hochzeiten (mit Party!) möglich sind und davon nicht wenig.

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Corona-Hochzeit – Photo by Jeannette Kilian Photography

Dennoch empfehle ich jedem Brautpaar mögliche Szenarien durchzugehen.

Gerade bei der Anzahl der Gäste. Eine Option wäre z.B. nach der standesamtlichen Trauung mit den so genannten „Risiko-Gruppen“ eine kleine, intime Feier zu organisieren. So müsst ihr nicht auf die gemeinsame Zeit mit euren Liebsten verzichten.

Eine weitere Option wäre, eine alternative Gästeliste zu erstellen. Falls es wieder zu Beschränkungen kommen sollte. 

Ich weiß, alles nicht wirklich zufriedenstellend, schließlich sollen im Idealfall alle eure liebsten Menschen dabei sein, wenn ihr euch das JA-Wort gebt und es anschließend krachen lasst. Absolut verständlich. Trotzdem gehören die weniger unromantischen Alternativen zur Planung einer Corona-Hochzeit dazu.

Corona-Hochzeit – Safety first!

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Hochzeitsplanung stellen aktuell die 2G-Regelungen dar.

Verschafft euch bitte einen Überblick davon, ob eure Gäste genesen oder geimpft sind. Nicht gerade sexy, aber leider notwendig. Je nach Bundesland, Stadt/Kreis/Gemeinde sind die Gastronomen sogar dazu verpflichtet eure Gäste bzw. die Nachweise zu kontrollieren.

Im schlimmsten Falle kann es passieren, dass einer der Gäste der Feier nicht beiwohnen kann, wenn er/sie keinen Nachweis vorlegen kann.

Im Idealfall kommuniziert ihr dies bereits schon mit den Save The Date Karten, damit alle Gäste (und Dienstleister) informiert sind. Wenn ihr auf Nummer Sicher gehen möchtet, dann könnt ihr eure Gäste und Dienstleister zusätzlich drum bitten, am Tag der Feier einen kostenlosen Schnell-Test in Anspruch zu nehmen. Eure Hochzeit, eure Regeln.

Mein persönlicher Tipp:

Wenn ihr Gast-Geschenke einplant, dann könnten Schnelltests eine sinnvolle Option sein. Sehr pragmatisch, ich weiß. Aber m.E.n. das beste Gast-Geschenk aller Zeiten für eine Corona-Hochzeit! 🙂 Am besten sprecht ihr eure Location diesbezüglich an. Gewerbliche Kunden erhalten andere Konditionen beim Einkauf von Schnelltests.

Corona-Hochzeit – Kommunikation ist der Schlüssel

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Photo by Jeannette Kilian Photography

Auch wenn die Hochzeitsbranche sehr romantisch und idyllisch sein kann, so ist sie doch auch ein Geschäft. Zu einem Geschäft gehören Regelungen, Willenserklärungen, Unterschriften, Abmachungen, Ausnahmen, Fristen, etc. – Ja, Bürokratie gehört dazu.

Hier einige Punkte, auf die ihr unbedingt bei eurer Corona-Hochzeit achten solltet:

  • Gibt es einen Vertrag?
  • Wie sehen die AGB aus?
  • Was passiert bei einer Verschiebung? Entstehen Kosten dadurch? Ändern sich dadurch die Vertragsbedingungen?
  • Achtet auf preislische Unterschiede bei Verschiebungen. Besonders interessant: So.-Do./Fr./Sa. – selber Preis? Haupt- oder Nebensaison?
  • Wie geht euer Dienstleister mit Stornierungen um?
  • Was passiert mit geleisteten Anzahlungen?
  • Wie kurzfristig kann euer Dienstleister ggf. umdisponieren? (Wechsel der Location – weniger Gäste – kürzere Einsatzdauer)
  • Gibt es eine Art „Corona-Klausel“?

Wenn ich eins, aus den letzten 2 Jahren, gelernt habe, dann dass offener Dialog, gegenseitiges Verständnis, respektvoller Umgang und Kommunikation auf Augenhöhe die Schlüssel für eine gute, gemeinsame Lösung sind. Wie bei einer guten Beziehung. 🙂

Sprecht also mit euren Dienstleitern und sucht gemeinsam nach guten und fairen Lösungen und Alternativen.


Ich hoffe, ich habe euch mit diesen Zeilen ein wenig helfen können und stehe euch selbstverständlich gerne als Hochzeits-DJ für eure Corona-Hochzeit zur Verfügung.

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Photo by Jeannette Kilian Photography

Bei Interesse, verwendet bitte mein Kontaktformular und ich melde mich schon sehr bald bei euch mit weiteren Infos zurück.

Hier geht es zum Kontaktformular: Corona-Hochzeit mit Freddy

Ich freue mich darauf, von euch zu hören und wünsche euch bis dahin weiterhin viel Vergnügen bei der Hochzeitsplanung.

Herzliche Grüße aus Gießen

Freddy


Photos:

Cover: Dominik Bingel

Beitrag: Jeannette Kilian Photography

Mein
Konzept

Eins kann ich euch versichern: Eure Feier liegt mir am Herzen.
Denn eine Hochzeit ist ein Fest der Liebe. Eine Familienfeier. Ein großartiger und einmaliger Tag mit euren liebsten Menschen und diesen sollt ihr in vollen Zügen genießen. Und genau das habe ich mir mit meiner Arbeitsweise zur Aufgabe gemacht.

Wisst ihr, anfangs dachte ich, dass nur das Auflegen mein Traumjob wäre. Geld für‘s Feiern, freien Eintritt für Freunde, Drinks for free, hin und wieder mal eine Telefonnummer zugesteckt zu bekommen und auf jeder Party 1000 Leute zu kennen. War es ja irgendwie auch!

Heute betrachte ich meine Arbeit aus einem anderen Blickwinkel. Ich brenne immer noch für‘s Auflegen, keine Frage. Vermutlich mehr denn je. Allerdings sehe ich mittlerweile meine Fähigkeiten und Fertigkeiten viel mehr als ein Instrument, mit dem ich dazu beitragen kann, meinen Kunden eine großartige Zeit und einen unvergesslichen Tag zu bescheren.

Verwechselt mich bitte nicht mit einem Weddingplaner, denn das bin ich nicht. Ich bin DJ und ich feiere sehr gerne mit euch bis in die frühen Morgenstunden. Das ist mein Hautpziel. Aber aufgrund meiner längjährigen Erfahrung in der Hochzeitsbranche, bin ich in der Lage, euch mit wertvollen und hilfreichen Tipps rund um eure Hochzeitsplanung unter die Arme zu greifen. Dafür stelle ich euch gerne mein gesamtes Netzwerk zur Verfügung.

Meine
Philosophie

Während meiner Kindheit durfte ich ca. 3 Jahre bei meiner Großmutter leben. Sie war durch und durch Händlerin und hatte ein gut laufendes Geschäft. Alle mussten anpacken, auch die Kinder. Von ihr lernte ich, dass man Kunden gut behandeln muss, damit sie wiederkommen. Sie nahm sich immer die Zeit für einen Plausch mit ihren Kunden und sie pflegte ihre Kontakte. Das war ihr Erfolgsrezept. Das habe ich erst in den letzten 10 Jahren so richtig verstanden und verinnerlicht.
Kommunikation, Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und Wertschätzung. Diese 4 Grundsätze sind die Grundlage meiner Arbeitsweise. Soll heißen: Ich bin gerne für euch da!

Das bin ich,
einfach Freddy!

Ich bin der größte Fan meiner Tochter und trage die Sonne im Herzen. Mein Glas ist immer halb voll. Ich lache gerne und viel, auch über mich. Mein Kopf ist oft voller Ohrwürmer, die ich mir selten erklären kann. Für spontane Aktionen jeglicher Art bin ich so gut wie immer zu haben. Die meisten Entscheidungen überlasse ich meinem Bauchgefühl, die wichtigsten jedoch meinem Herzen.
Verreist wird ausschließlich mit Handgepäck und mein bestes Schlafmittel ist Wasser- bzw. Meeresrauschen. Für Kino, Eis und gutes Essen bin ich leicht zu begeistern und für Schuhe! Schuhe sind schon eine feine Erfindung! Und wenn in meinem Leben mal nicht alles rosig ist, dann gehe ich gerne spazieren oder ich koche und höre dabei Musik. Dadurch werden die Gedanken klarer.

Mein
Background

Eine große Affinität zu Parties und Musik war bei mir schon immer da. Könnte evtl. damit zusammenhängen, dass ich in Ecuador aufgewachsen bin. In Lateinamerika ist Musik immer ein treuer Begleiter und zwar in jeder erdenklichen Lebenslage. Ein begnadeter Tänzer bin ich dadurch aber nie geworden. Ich versuche mich noch heute als Salsatänzer. Den Anfängerkurs habe ich zwar schon mind. 3x (semi)erfolgreich absolviert, für den Durchbruch als professioneller Salsa-Tänzer hat es dann aber leider doch nie gereicht. Knappe Kiste! Aber die Musik liebe ich. Sie berührt mich und geht mir oft sehr nahe. Sie ist die Verbindung zu meinen Wurzeln.
Während meiner Studienzeit in Marburg, 400km von meinem geliebten Hamburg entfernt, nahm ich so ziemlich jede Party mit. Das hatte ich mir schon während der Abi-Zeit so angewöhnt. Gerade am Anfang des Semesters…und zwischendurch und erst recht am Ende des Semesters! Wie du merkst, mangelte es mir jedenfalls nicht an Partyerfahrung.

Schnell wurden 2 Sachen klar:

1. Das Jura-Studium war nichts für mich.
2. Ich wollte auch auflegen! Lag einerseits daran, dass ich den Sound der Reeperbahn vermisste. Stark geprägt vom clubbigen Mix in der China Lounge, im Supa Fly, im Funky Pussy und in der Großen Freiheit 36, kam mein Musikgeschmack in Marburg andererseits definitiv zu kurz. Ich musste also etwas unternehmen. Es musste doch anders, besser gehen! Es dauerte nicht lange und ich schaute den DJs auf die Finger, hörte mir ihre Übergänge an, fing an mir Playlists zu erstellen und CDs zu brennen.
Alles fing eines Abends auf einer Party mit dem frechen Satz: “Das, was der DJ da macht, das kann ich auch!” an. Natürlich konnte ich es nicht. Noch nicht! Aber wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Ich bereitete mich wochenlang auf meinen ersten Gig vor. Und irgendwie ging es doch.
Heute, Jahre später, verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit dem Auflegen. Fast jedes Wochenende, hauptsächlich von April bis Oktober, begleite ich deutschlandweit anspruchsvolle Events und herzliche Hochzeiten. Mit meinem vielseitigen, genreübergreifenden, tanzbaren Mix sorge ich für volle Tanzflächen bis spät in die Nacht.