Die Playtime – Wann legt der Hochzeits-DJ los?

Die Playtime des Hochzeits-DJs – Eine wichtige Frage bei der Hochzeitsplanung!

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Die Playtime eures Hochzeits-DJ – Tipps und Fakten – Foto by Franziska Hain Photographie

Playtime ist nicht gleich Partytime! Mit diesem Satz möchte ich meinen ersten Blogeintrag im Jahr 2020 beginnen. Das Thema „Playtime des DJs auf eurer Hochzeit“ hat sich tatsächlich in den letzten Tagen erst ergeben und zwar aus gegebenem Anlass.

Die Monate Januar und Februar sind für viele Brautpaare, die sich über Weihnachten oder Silvester dazu entschlossen zu heiraten, extrem wichtig, denn meistens soll die Hochzeitsfeier noch in den kommenden 5-8 Monaten stattfinden.

Soll heißen: Diese Brautpaare müssen sich ranhalten und ins Zeug legen, um noch die nötigen Dienstleister und die passende Location für den großen Tag zu buchen. Das bedeutet für viele Brautpaare, dass sie sich mit gewissen Themen in kürzester Zeit auseinander setzen müssen. Dazu gehört, sofern erwünscht, die Suche nach dem richtigen Hochzeits-DJ.

Tipps: –> So erkennt ihr leichter den „richtigen“ Hochzeits-DJ <–

Ist ein passender DJ erst einmal gefunden, hat man schon mal sehr viel gewonnen. Nun gilt es aber die Konditionen zu klären und dazu gehört nun mal die Playtime eures Hochzeits-DJs. Ich habe in den letzten Wochen vermehrt Anfragen dafür bekommen, Hochzeiten für 2-3 Stunden nach dem Dinner zu begleiten. Prinzipiell nicht verkehrt, schließlich legen DJs ja auf Parties auf. Sollte man meinen!

Als DJ „der neuen Generation“ sehe ich mich vielmehr als Begleiter während der Planungsphase und als „helfende Hand“ am Tag der Feier. Also hauptsächlich als Hochzeitsdienstleister und weniger als Party-Animal. 😉

Fakt ist, dass ich solche Anfragen dankend ablehne. Es sei denn, das Brautpaar ist bereit den vollen Preis für meine Tätigkeit zu übernehmen, obwohl ich nur 2-3 Stunden nach dem Dinner spielen würde. Das tut kein Brautpaar.

Fakten und Tipps zur Playtime eures Hochzeits-DJs

Als hauptberuflicher Hochzeits-DJ spielt sich meine Hauptarbeitszeit in den Monaten von Mai bis September/Oktober ab. Ich habe also maximal (wenn man nur die Samstage betrachtet) 27 Termine in der Saison, um meinen Lebensunterhalt für das ganze Jahr zu sichern. Klar, es werden auch Freitage oder Termine unter der Woche gebucht und das ist auch gut und schön so, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Samstage verbucht werden ist wesentlich höher. Besonders viel Spielraum für einen Preisnachlass aufgrund eines kürzeren Einsatzes bleibt da schlichtweg nicht.

Der DJ sollte im Idealfall ein Teil der Gesellschaft sein. Ein erfahrener Hochzeits-DJ schafft es durch gezielten Small-Talk und gute Beobachtungen sich ein gutes Bild eurer Hochzeitsgäste zu bilden. Ich frage gerne die Gäste woher sie kommen, wo sie zuletzt im Urlaub waren und natürlich auch woher sie das Brautpaar kennen. Dadurch bekommt man schon die eine oder andere Info, die später während der Party hilfreich sein könnte. Gäste aus Hamburg freuen sich über Jan Delay oder Fettes Brot, Gäste aus Köln freuen sich über Querbeat oder AnnenMayKantereit und Gäste aus Österreich über Andreas Gabalier oder Bilderbuch. Das klappt aber nur dann, wenn der DJ die Zeit dafür bekommt mit den Gästen „warm zu werden“.

Die Bereitstellung und Bedienung der Technik –  Ist der DJ bereits zur freien Trauung oder dem Sektempfang oder zum Dinner vor Ort, so habt ihr jemanden, der sich um die nötige Technik (Mikrofone, Akku-Lautsprecher, Beamer, etc.) kümmert. Die Gäste können Gäste sein und der DJ kümmert sich um den Rest.

Ich persönlich finde nichts schlimmer als meine Technik dann aufzubauen und den Sound- und Lichtcheck zu machen, wenn die Gäste alle bereits im Saal sind. Das wirkt, meiner Meinung nach, eher unsauber und unprofessionell. Mein Aufbau fängt immer 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn an.

Auf die Zeit kommt es an!

Die Pausen, die keine Pausen sind – Ich hatte schon mal den Fall, dass das Brautpaar die Dinner-Zeit und die Party-Zeit nicht als gleichwertig angesehen hat, weil ich ja dann weniger Arbeit oder die Arbeit nicht den „gleichen Wert“ hätte. Fakt ist, dass es für mich in dieser Hinsicht keinen Unterschied gibt. 5 Stunden Lounge-Musik kosten genau so viel wie 5 Stunden Party-Musik.

Auch die Zeit in der man „nichts zu tun“ hat (z.B. wenn eine Band gerade spielt) ist Zeit, die ich für das Brautpaar da bin. Präsenzzeit ist auch Playtime. Ich kann in den 3x 45 Minuten, die die Band spielt schlecht einen anderen Auftrag annehmen. 😉

Das Warm-Up – Auf das Vorspiel kommt es an! 😉 – Fängt der DJ früher an, so hat er die Möglichkeit die Gäste auf die spätere Party einzugrooven. Der DJ hat es in der Hand die Stimmung der Gäste einzufangen und zu beeinflussen. Funktioniert mit der richtigen Auswahl an Songs sehr gut. Es muss eben nicht immer Café del Mar oder das „Gedudel aus dem Fahrstuhl“ sein. Ich habe hier eine kurze Playlist für euch vorbereitet, damit ihr einen besseren Eindruck davon bekommt: –> Playtime Sektempfang <– Ich mag´s groovy!

Die Liste ist lediglich ein Auszug. Die Musik für eure Feier besprechen wir gemeinsam ausführlich.

Ein Warm-Up ist aber tatsächlich nicht nur für euch und eure Gäste wichtig, sondern auch für euren DJ. Niemand mag einen Sprung ins kalte Wasser. Sportler wärmen sich ordentlich auf bevor sie loslegen. Sänger stimmen sich ein, bevor sie auf die Bühne gehen und DJs haben ihr Warm-Up. Sie grooven sich ein und sind im Idealfall schon im Flow, wenn die Party beginnt.

 


Ihr Lieben,

das war´s wieder von mir. Ich hoffe, ich habe euch mit meinen Erfahrungen und Tipps ein wenig helfen können. Solltet ihr Fragen oder Interesse an einer Buchung haben, meldet euch einfach. Völlig unverbindlich. Verwendet dafür bitte mein –> Kontaktformular <–

Ich freue mich darauf von euch zu hören.

Alles Gute und Liebe,

Freddy

 

Mein
Konzept

Eins kann ich euch versichern: Eure Feier liegt mir am Herzen.
Denn eine Hochzeit ist ein Fest der Liebe. Eine Familienfeier. Ein großartiger und einmaliger Tag mit euren liebsten Menschen und diesen sollt ihr in vollen Zügen genießen. Und genau das habe ich mir mit meiner Arbeitsweise zur Aufgabe gemacht.

Wisst ihr, anfangs dachte ich, dass nur das Auflegen mein Traumjob wäre. Geld für‘s Feiern, freien Eintritt für Freunde, Drinks for free, hin und wieder mal eine Telefonnummer zugesteckt zu bekommen und auf jeder Party 1000 Leute zu kennen. War es ja irgendwie auch!

Heute betrachte ich meine Arbeit aus einem anderen Blickwinkel. Ich brenne immer noch für‘s Auflegen, keine Frage. Vermutlich mehr denn je. Allerdings sehe ich mittlerweile meine Fähigkeiten und Fertigkeiten viel mehr als ein Instrument, mit dem ich dazu beitragen kann, meinen Kunden eine großartige Zeit und einen unvergesslichen Tag zu bescheren.

Verwechselt mich bitte nicht mit einem Weddingplaner, denn das bin ich nicht. Ich bin DJ und ich feiere sehr gerne mit euch bis in die frühen Morgenstunden. Das ist mein Hautpziel. Aber aufgrund meiner längjährigen Erfahrung in der Hochzeitsbranche, bin ich in der Lage, euch mit wertvollen und hilfreichen Tipps rund um eure Hochzeitsplanung unter die Arme zu greifen. Dafür stelle ich euch gerne mein gesamtes Netzwerk zur Verfügung.

Meine
Philosophie

Während meiner Kindheit durfte ich ca. 3 Jahre bei meiner Großmutter leben. Sie war durch und durch Händlerin und hatte ein gut laufendes Geschäft. Alle mussten anpacken, auch die Kinder. Von ihr lernte ich, dass man Kunden gut behandeln muss, damit sie wiederkommen. Sie nahm sich immer die Zeit für einen Plausch mit ihren Kunden und sie pflegte ihre Kontakte. Das war ihr Erfolgsrezept. Das habe ich erst in den letzten 10 Jahren so richtig verstanden und verinnerlicht.
Kommunikation, Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und Wertschätzung. Diese 4 Grundsätze sind die Grundlage meiner Arbeitsweise. Soll heißen: Ich bin gerne für euch da!

Das bin ich,
einfach Freddy!

Ich bin der größte Fan meiner Tochter und trage die Sonne im Herzen. Mein Glas ist immer halb voll. Ich lache gerne und viel, auch über mich. Mein Kopf ist oft voller Ohrwürmer, die ich mir selten erklären kann. Für spontane Aktionen jeglicher Art bin ich so gut wie immer zu haben. Die meisten Entscheidungen überlasse ich meinem Bauchgefühl, die wichtigsten jedoch meinem Herzen.
Verreist wird ausschließlich mit Handgepäck und mein bestes Schlafmittel ist Wasser- bzw. Meeresrauschen. Für Kino, Eis und gutes Essen bin ich leicht zu begeistern und für Schuhe! Schuhe sind schon eine feine Erfindung! Und wenn in meinem Leben mal nicht alles rosig ist, dann gehe ich gerne spazieren oder ich koche und höre dabei Musik. Dadurch werden die Gedanken klarer.

Mein
Background

Eine große Affinität zu Parties und Musik war bei mir schon immer da. Könnte evtl. damit zusammenhängen, dass ich in Ecuador aufgewachsen bin. In Lateinamerika ist Musik immer ein treuer Begleiter und zwar in jeder erdenklichen Lebenslage. Ein begnadeter Tänzer bin ich dadurch aber nie geworden. Ich versuche mich noch heute als Salsatänzer. Den Anfängerkurs habe ich zwar schon mind. 3x (semi)erfolgreich absolviert, für den Durchbruch als professioneller Salsa-Tänzer hat es dann aber leider doch nie gereicht. Knappe Kiste! Aber die Musik liebe ich. Sie berührt mich und geht mir oft sehr nahe. Sie ist die Verbindung zu meinen Wurzeln.
Während meiner Studienzeit in Marburg, 400km von meinem geliebten Hamburg entfernt, nahm ich so ziemlich jede Party mit. Das hatte ich mir schon während der Abi-Zeit so angewöhnt. Gerade am Anfang des Semesters…und zwischendurch und erst recht am Ende des Semesters! Wie du merkst, mangelte es mir jedenfalls nicht an Partyerfahrung.

Schnell wurden 2 Sachen klar:

1. Das Jura-Studium war nichts für mich.
2. Ich wollte auch auflegen! Lag einerseits daran, dass ich den Sound der Reeperbahn vermisste. Stark geprägt vom clubbigen Mix in der China Lounge, im Supa Fly, im Funky Pussy und in der Großen Freiheit 36, kam mein Musikgeschmack in Marburg andererseits definitiv zu kurz. Ich musste also etwas unternehmen. Es musste doch anders, besser gehen! Es dauerte nicht lange und ich schaute den DJs auf die Finger, hörte mir ihre Übergänge an, fing an mir Playlists zu erstellen und CDs zu brennen.
Alles fing eines Abends auf einer Party mit dem frechen Satz: “Das, was der DJ da macht, das kann ich auch!” an. Natürlich konnte ich es nicht. Noch nicht! Aber wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Ich bereitete mich wochenlang auf meinen ersten Gig vor. Und irgendwie ging es doch.
Heute, Jahre später, verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit dem Auflegen. Fast jedes Wochenende, hauptsächlich von April bis Oktober, begleite ich deutschlandweit anspruchsvolle Events und herzliche Hochzeiten. Mit meinem vielseitigen, genreübergreifenden, tanzbaren Mix sorge ich für volle Tanzflächen bis spät in die Nacht.