Freddy Around The World – DJ-Zürich

Wenn Träume wahr werden: Mein 1. Gig im Ausland als DJ-Zürich

Ich als „DJ-Zürich“? No way! Von internationalen Gigs habe ich bis letzte Woche nur geträumt. Als die Anfrage von Juan, dem Veranstalter von Juanes Events, mich über meine Fanpage erreichte, war ich einerseits sehr überrascht, aber andererseits ziemlich glücklich. Noch nie zuvor hatte sich für mich so eine konkrete Gelegenheit ergeben im Ausland als DJ tätig zu sein. Ich bekam zwar letztes Jahr eine Anfrage für eine Hochzeit in Italien, die musste ich allerdings schweren Herzens ablehnen, weil der Termin bereits vergeben war.

Nun war aber diese Anfrage da. Meine erste Gelegenheit international als Latin-DJ zu spielen war zum Greifen nah. Ich musste mich erst einmal vergewissern, ob der Termin wirklich frei war, also schaute ich vor Aufregung gleich mehrmals nach. Und ja, der Termin war tatsächlich noch frei. Juan und ich wurden uns schnell einig. Am 14. Oktober sollte mein 1. Einsatz als DJ-Zürich stattfinden. Yeah!

Am 14.10.17 kam ich gegen 15 Uhr im Hotel an, viel Zeit für’s Sightseeing blieb mir nicht. Eigentlich nur die Straßenbahnfahrt zum Hotel. Ich wollte noch die Songs für den Abend durchgehen und mich etwas ausruhen. Die Bahnfahrt von Gießen nach Zürich war lang und die Nacht zuvor mal wieder kurz. Also Siesta vor der Fiesta!

Abends bekam ich noch moralische Unterstützung aus Bern. Julio, einer meiner besten Freunde, Fan erster Stunde und dessen Trauzeuge ich sein durfte, kam nach Zürich. Gemeinsam aßen wir zu Abend. Es war schön ihn mal wieder zu sehen, seitdem es mit dem Auflegen vorwärts geht, komme ich immer weniger dazu Familie und Freunde zu besuchen.

International auflegen: Champagner und fette Kohle oder doch nur Ruhm und Ehre?

Bisher habe ich noch keinen Salsa-DJ getroffen, der ausschließlich von seiner Tätigkeit als Latin-DJ leben kann. Das liegt an den Gagen. Sie liegen im unteren dreistelligen Preissegment. Wer Salsa und Co. auflegt, der macht es aus Liebe zur Musik und gewiß auch aus Spaß an der Freude. Als DJ-Zürich unterwegs gewesen zu sein, war für mich die Gelegenheit einen meiner DJ-Träume zu verwirklichen. Mit der Gage des Abends vorzeitig in Rente zu gehen, ist aber leider nicht möglich. 😀

Die 2 größten und bekanntesten DJs aus der Latin-Szene, die ich bewundere, sind Henry Knowles und Alex Sensation. Die Jungs haben es geschafft.

Kurz nach 21 Uhr wurde ich von Juan am Hotel abgeholt. Danach ging es zur Location. Dort traf ich Erik (DJ Timba) am Pult, wir teilten uns den Mainfloor. Der Floor auf dem kubanische Musik (Timba, Cubatón, Rumba, Son) gespielt werden sollte. Nach einem kurzen Soundcheck ging es auch schon los. Die ersten Gäste betraten den Saal und es wurde sofort angefangen zu tanzen. Ich überließ es Erik, die Tanzfläche zu eröffnen, da er aus der Schweiz kommt und sich dort in der Szene auskennt. So konnte ich mir einen Eindruck vom Tanzniveau der Gäste verschaffen. Danach wechselten wir uns alle 45 Minuten ab. Genug Zeit, um „in Fahrt“ zu kommen.

Für mich war es eine große Freude festzustellen, dass die Züricher ein gutes Tanzlevel haben. Dadurch kann man auch andere Songs spielen, als wenn nur Anfänger auf der Tanzfläche sind. Gerade Timba (die Musikrichtung) ist eine Wucht! Kräftiger Sound, sehr dynamisch und nicht selten länger als 5 Minuten (normale Songs im Radio sind mittlerweile kürzer als 3 Minuten). Ein Tanz, der eine gute Kondition erfordert und den Tänzern viel abverlangt. Gerade die Männer haben sehr oft mindestens 2 T-Shirts zum Umziehen in der Tasche dabei und ein Handtuch in der Hosentasche.

Mir persönlich macht es sehr viel Spaß, guten, erfahrenen Tänzern dabei zuzuschauen. Salsa Cubana (Bezeichnung für Timba in Deutschland) ist ein sehr spielerischer Tanz, es gibt keine klare Linien, keine steife Reihenfolge der Schritten und gerade Kubaner haben beim Tanzen, gefühlt, IMMER ein Dauergrinsen im Gesicht. Finde ich super!

Beim Tanzen sollte meiner Meinung nach, IMMER der Spaß im Vordergrund stehen und niemals, NIEMALS nur die neue Drehung mit Fallfigur, die man in der Tanzschule gelernt hat.

Salsa Connecting People – Aus DJ-Zürich wird DJ-Thailand

Die Party in Zürich ging bis um 4 Uhr. Es war eine wirklich schöne Erfahrung. Neues Land, neue Leute und eine neue Location. Ich hoffe ich darf die Schweiz irgendwann wieder besuchen, vllt. ja sogar als Event- und Hochzeits-DJ. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Und so komme ich zur nächsten Ankündigung. Am 10.11.17 habe ich ein Salsa-Gig in Thailand, auf Koh Samui und darauf freue ich mich riesig! Drückt mir die Daumen, dass auch dort alles glatt läuft. Solltest du zufällig in der Nähe sein, dann komm mich besuchen. Das 1. Bier geht auf mich! 🙂

Danke, dass du dir die Zeit für meinen Beitrag genommen hast.

Liebe Grüße,

 

Freddy

Mein
Konzept

Eins kann ich euch versichern: Eure Feier liegt mir am Herzen.
Denn eine Hochzeit ist ein Fest der Liebe. Eine Familienfeier. Ein großartiger und einmaliger Tag mit euren liebsten Menschen und diesen sollt ihr in vollen Zügen genießen. Und genau das habe ich mir mit meiner Arbeitsweise zur Aufgabe gemacht.

Wisst ihr, anfangs dachte ich, dass nur das Auflegen mein Traumjob wäre. Geld für‘s Feiern, freien Eintritt für Freunde, Drinks for free, hin und wieder mal eine Telefonnummer zugesteckt zu bekommen und auf jeder Party 1000 Leute zu kennen. War es ja irgendwie auch!

Heute betrachte ich meine Arbeit aus einem anderen Blickwinkel. Ich brenne immer noch für‘s Auflegen, keine Frage. Vermutlich mehr denn je. Allerdings sehe ich mittlerweile meine Fähigkeiten und Fertigkeiten viel mehr als ein Instrument, mit dem ich dazu beitragen kann, meinen Kunden eine großartige Zeit und einen unvergesslichen Tag zu bescheren.

Verwechselt mich bitte nicht mit einem Weddingplaner, denn das bin ich nicht. Ich bin DJ und ich feiere sehr gerne mit euch bis in die frühen Morgenstunden. Das ist mein Hautpziel. Aber aufgrund meiner längjährigen Erfahrung in der Hochzeitsbranche, bin ich in der Lage, euch mit wertvollen und hilfreichen Tipps rund um eure Hochzeitsplanung unter die Arme zu greifen. Dafür stelle ich euch gerne mein gesamtes Netzwerk zur Verfügung.

Meine
Philosophie

Während meiner Kindheit durfte ich ca. 3 Jahre bei meiner Großmutter leben. Sie war durch und durch Händlerin und hatte ein gut laufendes Geschäft. Alle mussten anpacken, auch die Kinder. Von ihr lernte ich, dass man Kunden gut behandeln muss, damit sie wiederkommen. Sie nahm sich immer die Zeit für einen Plausch mit ihren Kunden und sie pflegte ihre Kontakte. Das war ihr Erfolgsrezept. Das habe ich erst in den letzten 10 Jahren so richtig verstanden und verinnerlicht.
Kommunikation, Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und Wertschätzung. Diese 4 Grundsätze sind die Grundlage meiner Arbeitsweise. Soll heißen: Ich bin gerne für euch da!

Das bin ich,
einfach Freddy!

Ich bin der größte Fan meiner Tochter und trage die Sonne im Herzen. Mein Glas ist immer halb voll. Ich lache gerne und viel, auch über mich. Mein Kopf ist oft voller Ohrwürmer, die ich mir selten erklären kann. Für spontane Aktionen jeglicher Art bin ich so gut wie immer zu haben. Die meisten Entscheidungen überlasse ich meinem Bauchgefühl, die wichtigsten jedoch meinem Herzen.
Verreist wird ausschließlich mit Handgepäck und mein bestes Schlafmittel ist Wasser- bzw. Meeresrauschen. Für Kino, Eis und gutes Essen bin ich leicht zu begeistern und für Schuhe! Schuhe sind schon eine feine Erfindung! Und wenn in meinem Leben mal nicht alles rosig ist, dann gehe ich gerne spazieren oder ich koche und höre dabei Musik. Dadurch werden die Gedanken klarer.

Mein
Background

Eine große Affinität zu Parties und Musik war bei mir schon immer da. Könnte evtl. damit zusammenhängen, dass ich in Ecuador aufgewachsen bin. In Lateinamerika ist Musik immer ein treuer Begleiter und zwar in jeder erdenklichen Lebenslage. Ein begnadeter Tänzer bin ich dadurch aber nie geworden. Ich versuche mich noch heute als Salsatänzer. Den Anfängerkurs habe ich zwar schon mind. 3x (semi)erfolgreich absolviert, für den Durchbruch als professioneller Salsa-Tänzer hat es dann aber leider doch nie gereicht. Knappe Kiste! Aber die Musik liebe ich. Sie berührt mich und geht mir oft sehr nahe. Sie ist die Verbindung zu meinen Wurzeln.
Während meiner Studienzeit in Marburg, 400km von meinem geliebten Hamburg entfernt, nahm ich so ziemlich jede Party mit. Das hatte ich mir schon während der Abi-Zeit so angewöhnt. Gerade am Anfang des Semesters…und zwischendurch und erst recht am Ende des Semesters! Wie du merkst, mangelte es mir jedenfalls nicht an Partyerfahrung.

Schnell wurden 2 Sachen klar:

1. Das Jura-Studium war nichts für mich.
2. Ich wollte auch auflegen! Lag einerseits daran, dass ich den Sound der Reeperbahn vermisste. Stark geprägt vom clubbigen Mix in der China Lounge, im Supa Fly, im Funky Pussy und in der Großen Freiheit 36, kam mein Musikgeschmack in Marburg andererseits definitiv zu kurz. Ich musste also etwas unternehmen. Es musste doch anders, besser gehen! Es dauerte nicht lange und ich schaute den DJs auf die Finger, hörte mir ihre Übergänge an, fing an mir Playlists zu erstellen und CDs zu brennen.
Alles fing eines Abends auf einer Party mit dem frechen Satz: “Das, was der DJ da macht, das kann ich auch!” an. Natürlich konnte ich es nicht. Noch nicht! Aber wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Ich bereitete mich wochenlang auf meinen ersten Gig vor. Und irgendwie ging es doch.
Heute, Jahre später, verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit dem Auflegen. Fast jedes Wochenende, hauptsächlich von April bis Oktober, begleite ich deutschlandweit anspruchsvolle Events und herzliche Hochzeiten. Mit meinem vielseitigen, genreübergreifenden, tanzbaren Mix sorge ich für volle Tanzflächen bis spät in die Nacht.