Multi-Kulti-Hochzeit – From Russia With Love

Multi-Kulti-Hochzeit in Wetzlar mit Hochzeits-DJ Freddy Arévalo

Letztes Wochenende durfte ich eine Multi-Kulti-Hochzeit in Wetzlar begleiten. Es war nicht die erste Hochzeit, die ich mit Gästen aus verschiedenen Ländern begleiten durfte, aber das Besondere daran war, dass es meine erste Deutsch-Russische Hochzeit war.

Aber Warum Multi-Kulti-Hochzeit? Die Frage geht euch sicherlich durch den Kopf und die Antwort ist ziemlich einfach: Es waren viele Gäste aus Bayern anwesend! Das zählt doch auch, oder? Außerdem war ein ecuadorianischer DJ anwesend. 😉

Deshalb heute mal ausnahmsweise „Grüß Gott“ und herzlich willkommen bei meinem neuen Blogeintrag.

Ich durfte Michaela und Markus letztes Jahr im November kennenlernen, wir trafen uns in einem Café in Gießen. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Persönlich klappt ein Vorgespräch eben am besten. Es war ein gutes Gespräch, sie erzählte über ihre Arbeit, er über seine Leidenschaft für’s Bierbrauen. Ich hörte zu und erzählte zwischendurch von meiner Arbeit. Außerdem verrieten sie mir beim Gespräch, dass ich ihnen schon nach dem Erstkontakt sympathisch war, denn ich hatte sehr schnell auf ihre Mail geantwortet. Ich antworte auf die Mails meiner Kunden grundsätzlich innerhalb von 24 Stunden, meistens sogar schneller. Dies scheint nicht die Regel zu sein.

2 Flaschen vom „BRÄUtigam“ habe ich übrigens nach der Feier mitnehmen dürfen. Ich werde nach der Verkostung darüber berichten!

Kommunikation und Vorbereitung. Darauf kommt es bei der Hochzeitsplanung an!

Als Hochzeits-DJ trifft man im Laufe der Jahre auf die verschiedensten Menschen. Jedoch war dies mein erstes Pärchen, das eine Deutsch-Russische Hochzeit feiern wollte. Neues Terrain für mich! Ich erklärte den beiden, dass mein Russisch ziemlich eingerostet sei 😉 und dass ich mich mit der Musik überhaupt nicht auskennen würde. Dies stellte zum Glück kein Problem für die beiden dar. Russische Musik wollten sie mir zur Verfügung stellen und sollte nach Möglichkeit wenig gespielt werden. Gesagt getan! 4 Tage vor der Feier landete ein gepolsterter Umschlag in meinem Briefkasten, darin befand sich ein USB-Stick mit Songs, die von Markus’ Mutter ausgesucht wurden. Russische Partybeats vom Feinsten!

Am Tag der Feier traf ich gegen 16:30 in der Location ein, alles relativ entspannt. Markus hatte selbst eine Anlage organisiert. Und sie war nicht zu übersehen! Ich bin 1,80 m groß, so hoch waren auch die Bässe! Insgesamt 4 18er Bässe, damit hätten wir auch eine fette Techno-Party schmeißen können. Für eine Multi-Kulti-Hochzeit im familiären Kreise reichte es definitiv allemal!

Ich packte mein Zeug aus, schloss meinen Pioneer Controller an und machte einen kurzen Soundcheck. Kurze Zeit danach spazierte Vasili hinein, der Fotograf. Wir kannten uns bereits, gemeinsam durften wir schon letztes Jahr eine Hochzeit auf Burg Gleiberg bei Gießen begleiten. Mega sympathisch und sehr professionell. Hier der Link zu seiner Website: COM-Fotografie

Alles verlief nach Plan. Zuerst der Einzug des Brautpaares mit den abgesprochenen Songs, danach die Begrüßungsrede vom Brautpaar mit anschließender Büffeteröffnung. Zwischendurch riefen die Gäste „Gor’ko“, daraufhin mussten sich Michaela und Markus küssen. Eine alte russische Tradition wie ich mir erzählen ließ. Soweit so gut.

Ein tolles Brautpaar. Partyfreudige Gäste. Die richtige Musik. DIE PERFEKTE HOCHZEITSPARTY!

Nicht geplant war, dass es auch eine „Kinderdisco“ geben sollte. Auf die Idee kam Markus’ Schwester, denn die anwesenden Kinder sollten auch animiert werden. Also packte ich u.a. Aramsamsam, den Ententanz, Macarena und Gangnam Style aus. Und schon ging die Multi-Kulti-Hochzeit los. Auf einmal standen 50 Gäste auf der Tanzfläche und haben angefangen zu tanzen und eine Polonaise zu bilden, die durch den ganzen Raum ging. Verrückt! So viel zur Kinder-Disco! Spätestens dann war das Eis gebrochen.

Die Partymeute ließ nicht locker und wollte weiter feiern, die Musikwünsche ließen nicht lange auf sich warten. Das Problem: Eigentlich soll die Tanzfläche vom Brautpaar eröffnet werden und zwar mit dem Hochzeitstanz. Nach kurzer Rücksprache mit dem Brautpaar hatte ich grünes Licht und die Multi-Kulti-Hochzeit ging weiter. Die von Markus’ Mutter ausgewählten russischen Songs waren allesamt Kracher! Die Musik wurde lauter, es wurde Wodka getrunken und schon war die Tanzfläche voll! Sowohl Männer als auch Frauen tanzten, hüpften, sangen und feierten was das Zeug hielt.

Das Besondere an einer Multi-Kulti-Hochzeit ist definitiv ihre temperamentgeladene Stimmung, die durch die passende Musik aufkommt. Sei es türkische, arabische, kroatische, tschechische, polnische, spanische und natürlich auch lateinamerikanische Musik. All dies durfte ich auf meinen Multi-Kulti-Hochzeiten schon mitmachen. Durch die Verbindung zur Musik und den damit einhergehenden Erinnerungen an „die alte Heimat“ fallen alle Hemmungen schneller und das Tanzen beginnt früher als auf „normalen“ Hochzeiten.

Meine erste Deutsch-Russische Hochzeit: eine coole Erfahrung als Hochzeits-DJ

Und so nahm der Abend seinen Lauf, zwischendurch gab es dann die Hochzeitstorte, vorbereitetes Programm, ein Spiel (Reise nach Jerusalem) und um Mitternacht fand der Hochzeitstanz statt. Einen Brautstraußwurf gab übrigens es auch. Den durfte dann die Trauzeugin fangen. Wenn das mal kein Zufall war. 😉 Es war wirklich eine sehr witzige Feier.

Liebe Michaela, lieber Markus, vielen Dank für euer Vertrauen. Es war mir ein Fest mit euch feiern zu dürfen. Ich wünsche euch alles Liebe.

Deutsch-Russische Hochzeit in Wetzlar - DJ-Bewertung
Deutsch-Russische Hochzeit in Wetzlar – DJ-Bewertung

 

Ich freue mich schon auf den August, da darf ich nämlich eine Deutsch-Italienische Hochzeit begleiten. Ich werde euch davon berichten!

Vielen Dank, dass ihr reingeschaut habt. Solltet ihr eine Multi-Kulti-Hochzeit feiern wollen, dann freut euch auf eine lange Nacht mit einer vollen Tanzfläche und viel Spaß!

 

– Euer Freddy –

 

 

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Mein
Konzept

Eins kann ich euch versichern: Eure Feier liegt mir am Herzen.
Denn eine Hochzeit ist ein Fest der Liebe. Eine Familienfeier. Ein großartiger und einmaliger Tag mit euren liebsten Menschen und diesen sollt ihr in vollen Zügen genießen. Und genau das habe ich mir mit meiner Arbeitsweise zur Aufgabe gemacht.

Wisst ihr, anfangs dachte ich, dass nur das Auflegen mein Traumjob wäre. Geld für‘s Feiern, freien Eintritt für Freunde, Drinks for free, hin und wieder mal eine Telefonnummer zugesteckt zu bekommen und auf jeder Party 1000 Leute zu kennen. War es ja irgendwie auch!

Heute betrachte ich meine Arbeit aus einem anderen Blickwinkel. Ich brenne immer noch für‘s Auflegen, keine Frage. Vermutlich mehr denn je. Allerdings sehe ich mittlerweile meine Fähigkeiten und Fertigkeiten viel mehr als ein Instrument, mit dem ich dazu beitragen kann, meinen Kunden eine großartige Zeit und einen unvergesslichen Tag zu bescheren.

Verwechselt mich bitte nicht mit einem Weddingplaner, denn das bin ich nicht. Ich bin DJ und ich feiere sehr gerne mit euch bis in die frühen Morgenstunden. Das ist mein Hautpziel. Aber aufgrund meiner längjährigen Erfahrung in der Hochzeitsbranche, bin ich in der Lage, euch mit wertvollen und hilfreichen Tipps rund um eure Hochzeitsplanung unter die Arme zu greifen. Dafür stelle ich euch gerne mein gesamtes Netzwerk zur Verfügung.

Meine
Philosophie

Während meiner Kindheit durfte ich ca. 3 Jahre bei meiner Großmutter leben. Sie war durch und durch Händlerin und hatte ein gut laufendes Geschäft. Alle mussten anpacken, auch die Kinder. Von ihr lernte ich, dass man Kunden gut behandeln muss, damit sie wiederkommen. Sie nahm sich immer die Zeit für einen Plausch mit ihren Kunden und sie pflegte ihre Kontakte. Das war ihr Erfolgsrezept. Das habe ich erst in den letzten 10 Jahren so richtig verstanden und verinnerlicht.
Kommunikation, Zuverlässigkeit, Kundenorientierung und Wertschätzung. Diese 4 Grundsätze sind die Grundlage meiner Arbeitsweise. Soll heißen: Ich bin gerne für euch da!

Das bin ich,
einfach Freddy!

Ich bin der größte Fan meiner Tochter und trage die Sonne im Herzen. Mein Glas ist immer halb voll. Ich lache gerne und viel, auch über mich. Mein Kopf ist oft voller Ohrwürmer, die ich mir selten erklären kann. Für spontane Aktionen jeglicher Art bin ich so gut wie immer zu haben. Die meisten Entscheidungen überlasse ich meinem Bauchgefühl, die wichtigsten jedoch meinem Herzen.
Verreist wird ausschließlich mit Handgepäck und mein bestes Schlafmittel ist Wasser- bzw. Meeresrauschen. Für Kino, Eis und gutes Essen bin ich leicht zu begeistern und für Schuhe! Schuhe sind schon eine feine Erfindung! Und wenn in meinem Leben mal nicht alles rosig ist, dann gehe ich gerne spazieren oder ich koche und höre dabei Musik. Dadurch werden die Gedanken klarer.

Mein
Background

Eine große Affinität zu Parties und Musik war bei mir schon immer da. Könnte evtl. damit zusammenhängen, dass ich in Ecuador aufgewachsen bin. In Lateinamerika ist Musik immer ein treuer Begleiter und zwar in jeder erdenklichen Lebenslage. Ein begnadeter Tänzer bin ich dadurch aber nie geworden. Ich versuche mich noch heute als Salsatänzer. Den Anfängerkurs habe ich zwar schon mind. 3x (semi)erfolgreich absolviert, für den Durchbruch als professioneller Salsa-Tänzer hat es dann aber leider doch nie gereicht. Knappe Kiste! Aber die Musik liebe ich. Sie berührt mich und geht mir oft sehr nahe. Sie ist die Verbindung zu meinen Wurzeln.
Während meiner Studienzeit in Marburg, 400km von meinem geliebten Hamburg entfernt, nahm ich so ziemlich jede Party mit. Das hatte ich mir schon während der Abi-Zeit so angewöhnt. Gerade am Anfang des Semesters…und zwischendurch und erst recht am Ende des Semesters! Wie du merkst, mangelte es mir jedenfalls nicht an Partyerfahrung.

Schnell wurden 2 Sachen klar:

1. Das Jura-Studium war nichts für mich.
2. Ich wollte auch auflegen! Lag einerseits daran, dass ich den Sound der Reeperbahn vermisste. Stark geprägt vom clubbigen Mix in der China Lounge, im Supa Fly, im Funky Pussy und in der Großen Freiheit 36, kam mein Musikgeschmack in Marburg andererseits definitiv zu kurz. Ich musste also etwas unternehmen. Es musste doch anders, besser gehen! Es dauerte nicht lange und ich schaute den DJs auf die Finger, hörte mir ihre Übergänge an, fing an mir Playlists zu erstellen und CDs zu brennen.
Alles fing eines Abends auf einer Party mit dem frechen Satz: “Das, was der DJ da macht, das kann ich auch!” an. Natürlich konnte ich es nicht. Noch nicht! Aber wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Ich bereitete mich wochenlang auf meinen ersten Gig vor. Und irgendwie ging es doch.
Heute, Jahre später, verdiene ich meinen Lebensunterhalt mit dem Auflegen. Fast jedes Wochenende, hauptsächlich von April bis Oktober, begleite ich deutschlandweit anspruchsvolle Events und herzliche Hochzeiten. Mit meinem vielseitigen, genreübergreifenden, tanzbaren Mix sorge ich für volle Tanzflächen bis spät in die Nacht.